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Mareike Schellenberger geboren in Stuttgart, studierte zuerst Musik-und Tanzerziehung an der der Folkwang-Hochschule in Essen.
Ihr Gesangstudium absolvierte sie mit Auszeichnung an den Hochschulen in Leipzig
(Oper, Oratorium) bei Prof. Hans- Joachim Beyer und Zürich (Liedklasse) bei Christoph Prégardien. Wichtige Lehrer waren für sie außerdem Elisabeth Schwarzkopf
und Ingrid Figur.

Bereits während ihres Studiums erhielt sie 1998/99 ihr erstes Engagement am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Weiterhin erhielt sie Gastverträge an den
Opern Luzern, Wuppertal, Grenoble, Marseille. Zu ihren Partien gehören, Dryade in « Ariadne auf Naxos » 1998), Das Kind in « L'enfant et les sortilèges » (1999), Zaida in « Il Turco in Italia » (2000/2001), die Dunkle Dame in Aribert Reimanns « Gespenstersonate » (2000), eine Hexe in « Macbeth » von Salvatore Sciarrino (2004, 2006), Cherubino in « Le Nozze di Figaro », Anita in « West Side Story » (2008), Hänsel in  « Hänsel und Gretel » (2011).

Die Mezzosopranistin konzertiert u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig,
dem Zürcher Kammerorchester, (cd bei cpo) MDR-Sinfonieorchester, Copenhager Barockorchester, Orpheus Ensemble Dortmund unter Leitung von Ivan Törz, Russell N. Harris, Howard Griffiths, Johannes Debus, Fabio Luisi et Georg Christoph Biller.
Rundfunkaufnahmen erschienen beim MDR, NDR, Deutschlandradio Berlin, Radio France sowie SFR 2 Kultur.

Als festes Mitglied des Ensemble für zeitgenössisches Musiktheater « Musicatreize », Marseille, ist Mareike Schellenberger regelmässig an Uraufführungen in ganz Frankreich sowie in Europa beteiligt. So singt sie 2008 im Grand Théâtre d'Aix en Provence und beim internationalen « Festival de Musique Besancon » Lilith in der Kammeroper « L'enterrement de Mozart" » von Bruno Mantovani (UA). Im Sommer 2010 gab sie ihr Debüt auf dem Festival Aix-en-Provence in der Mehrfachrolle Ana/ la Veuve/ le Scieur in « El regreso/ un retour » von Oscar Strasnoy, UA des Festivals. 2011/2012 la Femme du Marchand in « Annti Puhaara » von Tapio Tuomela (Tournée Paris, Marseille, Helsinki). Im Rahmen des « Festival Présences Radio France » 2012 sang sie im Théâtre du Châtelet die Rolle der sorceresse in "Dido und Äneas" von Purcell/Strasnoy. 2014 war sie juré1 in « Babel after the war »  von Xavier Dayer, UA am Théâtre de Vevey, Schweiz.
Im Mai 2015 hat sie mit dem Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Piere-Alain Monot « Oracula Sibyllinica », dramatische Szene  für Frauenstimme und Orchester von Bettina Skrzypczak uraufgeführt.
2017, vom selben Orchester eingeladen, wird sie dort den « Pierrot Lunaire » von A. Schönberg singen.

Eine besondere Vorliebe der Sängerin gilt dem Lied. Ihr Repertoire reicht von der frühen Romantik (Jérôme Hantai, Hammerflügel) über die grosse symphonische Form mit den Düsseldorfer Vieilharmonikern, (« Das Lied von der Erde, 2008, « Kindertotenlieder », 2011) bis zur zeitgenössischen Liedform. So führte sie im Schumannjahr 2010 mit Christoph Prégardien und Michael Wendeberg « Intermezzos lyriques » (Robert Schumann/ Oscar Strasnoy) im grossen Saal des Arsenal de Metz auf. Dieses aussergewöhnliche Konzert wurde 2012 in Paris wiederaufgenommen und als bestes Konzert des « Festival Présences de Radio France » nominiert.

Die Mezzosopranistin lebt seit 2007 in Paris, wo sie 2013 den
« Kunst-Raum chenalbleu » mit einer eigenen Reihe von GalerieKonzerten eröffnet.

Die vielseitige Künstlerin konzipiert und co-inszeniert ihre eigenen Stücke : Kennst Du das Land...(Winterthur et Leipzig, 2005), Liebesflüchtig, nach der Dichterliebe von Schumann (Leipzig/Dresden, 2007),  Pandora (Paris, Schiffersadt, Leipzig, Toledo, Arras 2007-2008), Vers le Ciel pâle (Schiffersadt, Paris 2012-2014) Kabarettl’ (Montreuil, Paris, 2014).

Neben ihrer Karriere als Sängerin widmet sich Mareike Schellenberger ebenso dem Unterrichten. Sie war von 2001-2007 Lehrbeauftragte für Gesang an der Musikhochschule Leipzig. Seit September 2015 hat sie eine Professur für Gesang am Conservatoire de Rayonnement Régional Darius Milhaud in Aix-en-Provence.